Das lebendige Märchen — Ohne Probe
Der See der Tränen · Ein interaktives Musikmärchen für Schulklassen
Η Λίμνη των Δακρύων · Der See der Tränen · Le Lac des Larmes
Der See der Tränen ist ein originales Musikmärchen, verfasst und komponiert von Nektarios Sakellariou. Es erzählt die Geschichte eines reisenden Musikers, der sich in einem dichten Wald verirrt und von einem wilden Rosenstrauch — namens Zoë — gefangen genommen wird. Zoë ist eine verwundete Seele, die aus Schmerz und alten Verletzungen heraus hasst und bestraft. Durch die Musik, durch Empathie und durch das Wort entsteht eine Verbindung, die schliesslich zur Erlösung führt — für beide.
Im Zentrum des Märchens steht ein See, gebildet aus den Tränen von Zoë. Dieser See ist kein Ort der Trauer — er ist ein Ort der Reinigung, der Vergebung und des Neubeginns.
Die Aufführung verbindet klassische Gitarrenmusik, Gesang und Erzählung mit der aktiven, spontanen Beteiligung der Schülerinnen und Schüler — ohne Probe, ohne Vorbereitung der Geschichte.
Text und Musik vollständig · Einreichung bei Verlagen 2026
Aufnahme
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Die Figuren
Orpheus
aus der griechischen Mythologie
Der wandernde Musiker
Orpheus war der grösste Musiker der Antike: Wenn er spielte, hielten Flüsse inne, wilde Tiere wurden zahm und selbst Steine begannen zu weinen. Seine Musik besass die Kraft, alles Lebendige zu bewegen.
Zoë
ζωή — «Leben» auf Griechisch
Der wilde Rosenstrauch
Am Ufer des Sees verwurzelt. Ein Wesen namens «Leben», das seinen Sinn darin findet, andere gefangen zu halten. Erst durch die Musik und die Begegnung mit Orpheus findet Zoë zurück zu ihrer wahren Natur.
Das Konzept: Ohne Probe
Unvorbereitete Teilnahme
—Die Lehrperson erhält im Vorfeld ein kurzes Rollenblatt mit einfachen physischen Anweisungen
—Die Kinder wissen, was sie tun sollen — aber nicht warum, und nicht was als Nächstes passiert
—Die Geschichte enthüllt sich in Echtzeit — gemeinsam mit den Kindern, die sie selbst verkörpern
—Bei jedem Szenenwechsel übernehmen neue Kinder die Rollen — am Ende haben alle aktiv teilgenommen
—Jede Aufführung ist einmalig — die Geschichte wird nie zweimal gleich gespielt
Pädagogisches Konzept
Der See der Tränen ist kein gewöhnliches Schulkonzert und keine gewöhnliche Theatervorstellung. Es ist eine lebendige künstlerische Begegnung, bei der die Schülerinnen und Schüler nicht als Publikum sitzen, sondern von Anfang an Teil der Geschichte werden — ohne sie zu kennen.
Was dabei entsteht, ist keine Aufführung im klassischen Sinne — es ist ein gemeinsames Erleben. Die Kinder entdecken die Bedeutung ihrer eigenen Handlungen im Moment des Geschehens. Die Musik der klassischen Gitarre begleitet die gesamte Erzählung und schafft einen emotionalen Raum, in dem auch schwierige Themen — Schmerz, Wut, Vergebung, Erlösung — für Kinder zugänglich und erfahrbar werden.
Über seine musikalische und literarische Ebene hinaus möchte das Projekt Kinder mit grundlegenden menschlichen Erfahrungen in Berührung bringen. Im Zentrum stehen nicht vorgegebene moralische Botschaften, sondern die Begegnung mit Fragen, die jeden Menschen begleiten: Angst und Hoffnung, Verletzlichkeit und Vertrauen, Veränderung, Mitgefühl und persönliche Entwicklung. Es lädt die Kinder dazu ein, sich auf künstlerische Weise mit Erfahrungen auseinanderzusetzen, die nicht erklärt oder gelehrt werden müssen, sondern durch die Kraft der Kunst erfahrbar werden.
Jede Aufführung ist einmalig. Die Geschichte wird nie zweimal gleich gespielt — weil jede Klasse, jede Gruppe von Kindern, sie anders lebt.
Das Konzept fördert
EmpathieDurch die direkte körperliche und emotionale Teilnahme an der Geschichte einer verwundeten Seele
AufmerksamkeitWeil jede Aufführung einzigartig ist und nie wiederholt werden kann
OffenheitDie Kinder handeln ohne vollständiges Wissen und lernen, dem Moment zu vertrauen
Ästhetische ErfahrungDurch die Verbindung von Musik, Sprache, Bewegung und Erzählung in einem einzigen künstlerischen Akt
KreativitätDurch die aktive Mitgestaltung der Geschichte und die spontane Übernahme von Rollen
SelbstwirksamkeitDie Schülerinnen und Schüler erleben, wie ihre eigenen Handlungen den Verlauf der Aufführung mitgestalten
Frühere Aufführungen
Sommer-Attika-Musikcamp — GuitArte Ensemble2012
Sommer-Attika-Musikcamp — GuitArte Ensemble2013
Sommer-Attika-Musikcamp — GuitArte Ensemble2014
Praktische Informationen
Dauerca. 40 Minuten
Anzahl Künstler2 — Gitarrist & Sängerin/Erzählerin
ZielgruppePrimar 4.–6. Kl. / Sek I 1.–2. Kl.
Klassengrösse20–30 Schülerinnen und Schüler
SprachenDeutsch / Französisch
RaumKlassenraum — kein Bühnenaufbau
TechnikKeine Verstärkung — akustisch
KostenCHF 400.— (inkl. zwei Künstler)
VerfügbarkeitAuf Anfrage, ganzjährig
Text & MusikNektarios Sakellariou, 2012
The Lake of Tears is an original musical fairy tale, written and composed by Nektarios Sakellariou. It tells the story of a wandering musician who loses his way in a dense forest and is captured by a wild rose bush — named Zoë. Zoë is a wounded soul who, out of pain and old injuries, hates and punishes. Through music, empathy and words, a connection forms that ultimately leads to redemption — for both of them.
At the centre of the fairy tale is a lake, formed from Zoë's tears. This lake is not a place of sorrow — it is a place of purification, forgiveness and new beginnings.
The performance combines classical guitar music, singing and storytelling with the active, spontaneous participation of the pupils — without rehearsal, without prior knowledge of the story.
Text and music complete · Publisher submission 2026
Recording
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The Characters
Orpheus
from Greek mythology
The Wandering Musician
Orpheus was the greatest musician of antiquity: when he played, rivers stood still, wild animals became tame and even stones began to weep. His music had the power to move all living things.
Zoë
ζωή — «Life» in Greek
The Wild Rose Bush
Rooted at the shore of the lake. A being named «Life» who finds meaning in holding others captive. Only through music and the encounter with Orpheus does Zoë find her way back to her true nature.
The Concept: Without Rehearsal
Unprepared Participation
—The teacher receives a brief role sheet in advance with simple physical instructions
—The children know what to do — but not why, and not what comes next
—The story reveals itself in real time — together with the children who embody it
—At each scene change, new children take on roles — by the end, everyone has participated actively
—Every performance is unique — the story is never played the same way twice
Pedagogical Concept
The Lake of Tears is not an ordinary school concert and not an ordinary theatre performance. It is a living artistic encounter in which the pupils do not sit as an audience, but become part of the story from the very beginning — without knowing it.
What emerges is not a performance in the classical sense — it is a shared experience. The children discover the meaning of their own actions in the moment they happen. The music of the classical guitar accompanies the entire narrative and creates an emotional space in which even difficult themes — pain, anger, forgiveness, redemption — become accessible and tangible for children.
Beyond its musical and literary dimension, the project aims to bring children into contact with fundamental human experiences. At its centre are not predetermined moral messages, but an encounter with questions that accompany every person through life: fear and hope, vulnerability and trust, change, compassion and personal growth. It invites children to engage artistically with experiences that need not be explained or taught, but can be felt through the power of art.
Every performance is unique. The story is never played the same way twice — because every class, every group of children, lives it differently.
The Concept Fosters
EmpathyThrough direct physical and emotional participation in the story of a wounded soul
AttentionBecause every performance is unique and can never be repeated
OpennessChildren act without complete knowledge and learn to trust the moment
Aesthetic experienceThrough the combination of music, language, movement and narrative in a single artistic act
CreativityThrough active co-creation of the story and the spontaneous taking on of roles
AgencyPupils experience how their own actions shape the course of the performance
Previous Performances
Summer Attika Music Camp — GuitArte Ensemble2012
Summer Attika Music Camp — GuitArte Ensemble2013
Summer Attika Music Camp — GuitArte Ensemble2014
Practical Information
Durationapprox. 40 minutes
Artists2 — Guitarist & Singer/Narrator
Age RangePrimary 4–6 / Secondary 1–2
Class Size20–30 pupils
LanguageGerman / French
SpaceClassroom — no stage required
TechnicalNo amplification — acoustic
FeeCHF 400.— (two artists)
AvailabilityOn request, year-round
Text & MusicNektarios Sakellariou, 2012
Le Lac des Larmes est un conte musical original, écrit et composé par Nektarios Sakellariou. Il raconte l'histoire d'un musicien itinérant qui se perd dans une forêt dense et est capturé par un rosier sauvage — nommé Zoë. Zoë est une âme blessée qui, par la douleur et d'anciennes blessures, hait et punit. À travers la musique, l'empathie et la parole, une connexion se forme qui mène finalement à la rédemption — pour les deux.
Au centre du conte se trouve un lac, formé des larmes de Zoë. Ce lac n'est pas un lieu de tristesse — c'est un lieu de purification, de pardon et de nouveau départ.
La représentation associe musique de guitare classique, chant et narration à la participation active et spontanée des élèves — sans répétition, sans connaissance préalable de l'histoire.
Texte et musique achevés · Soumission aux éditeurs 2026
Enregistrement
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Les Personnages
Orphée
de la mythologie grecque
Le Musicien Errant
Orphée était le plus grand musicien de l'Antiquité : quand il jouait, les rivières s'arrêtaient, les animaux sauvages s'apaisaient et même les pierres commençaient à pleurer. Sa musique avait le pouvoir de toucher tout ce qui vit.
Zoë
ζωή — «Vie» en grec
Le Rosier Sauvage
Enracinée sur le rivage du lac. Un être nommé «Vie» qui trouve son sens à garder les autres prisonniers. C'est seulement à travers la musique et la rencontre avec Orphée que Zoë retrouve sa vraie nature.
Le Concept : Sans Répétition
Participation non préparée
—L'enseignant reçoit à l'avance une courte fiche de rôles avec des instructions physiques simples
—Les enfants savent quoi faire — mais pas pourquoi, ni ce qui vient ensuite
—L'histoire se révèle en temps réel — avec les enfants qui l'incarnent
—À chaque changement de scène, de nouveaux enfants prennent les rôles — à la fin, tous ont participé activement
—Chaque représentation est unique — l'histoire n'est jamais jouée deux fois de la même façon
Concept Pédagogique
Le Lac des Larmes n'est ni un concert scolaire ordinaire, ni une représentation théâtrale ordinaire. C'est une rencontre artistique vivante dans laquelle les élèves ne s'assoient pas comme spectateurs, mais deviennent partie de l'histoire dès le début — sans la connaître.
Ce qui en résulte n'est pas une représentation au sens classique — c'est une expérience partagée. Les enfants découvrent le sens de leurs propres actions au moment où elles se produisent. La musique de la guitare classique accompagne toute la narration et crée un espace émotionnel dans lequel même des thèmes difficiles — douleur, colère, pardon, rédemption — deviennent accessibles et tangibles pour les enfants.
Au-delà de sa dimension musicale et littéraire, le projet souhaite mettre les enfants en contact avec des expériences humaines fondamentales. Au centre ne se trouvent pas des messages moraux préétablis, mais la rencontre avec des questions qui accompagnent chaque être humain : peur et espoir, vulnérabilité et confiance, changement, compassion et développement personnel. Il invite les enfants à s'engager artistiquement avec des expériences qui n'ont pas besoin d'être expliquées ou enseignées, mais qui peuvent être ressenties par la force de l'art.
Chaque représentation est unique. L'histoire n'est jamais jouée deux fois de la même façon — parce que chaque classe, chaque groupe d'enfants, la vit différemment.
Le Concept Favorise
EmpathieÀ travers la participation physique et émotionnelle directe à l'histoire d'une âme blessée
AttentionParce que chaque représentation est unique et ne peut jamais être répétée
OuvertureLes enfants agissent sans connaissance complète et apprennent à faire confiance au moment
Expérience esthétiquePar la combinaison de musique, langage, mouvement et récit en un seul acte artistique
CréativitéPar la co-création active de l'histoire et la prise spontanée de rôles
AutonomieLes élèves vivent comment leurs propres actions façonnent le déroulement de la représentation
Représentations Précédentes
Camp Musical d'Attika — Ensemble GuitArte2012
Camp Musical d'Attika — Ensemble GuitArte2013
Camp Musical d'Attika — Ensemble GuitArte2014
Informations Pratiques
Duréeenv. 40 minutes
Artistes2 — Guitariste & Chanteuse/Narratrice
ÂgePrimaire 4–6 / Secondaire 1–2
Taille de classe20–30 élèves
LangueAllemand / Français
EspaceSalle de classe — sans scène
TechniqueSans amplification — acoustique
TarifCHF 400.— (deux artistes)
DisponibilitéSur demande, toute l'année
Texte & MusiqueNektarios Sakellariou, 2012